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Mit dem Herzen siehst du mehr

Um 11.11 Uhr im Kirchenzelt beim Gemeindehaus treffen sich Kinder, Eltern und Großeltern zum Kinder- und Familiengottesdienst. Jeder denkt: Kinder sind klein und Bettler sind arm. Bei Jesus war das anders: Kinder sind bei ihm die Größten und Bettler sind Könige. Wer das sehen will, muss  mit den Herzen schauen können, wie die "Vier M's", Michael, Melanie, Malte und Oma Meyer. Der Gottesdienst wird fröhlich mit Abstand gefeiert, für die Kinder gibt es eine Bastel-Aktion zum Mitnehmen. Den Gottesdienst gestalten Pastor Reiner Backenköhler und Team.

Erwachsene tragen in den Gottesdiensten der Kirchengemeinde eine Maske, Kinder brauchen dies nicht. Wer es dem Gottesdienst-Team leichter machen möchte, bringt einen Zettel mit Name, Adresse und  Telefon-nummer zu den Gottesdiensten mit.

Abwarten und Tee trinken

Um 15 Uhr in der Kapelle des Gemeindehauses gibt es auch etwas zum Mitnehmen: Eine Tasse in der Tüte. Denn viele Gemeindeglieder bedauern, dass es nach dem Gottesdienst in diesen Zeiten keinen 'Kirchentee' oder 'Kirchenkaffee' mehr gibt. Darum hat sich das Gottesdienst-Team überlegt, jede und jeder, die zum Gottesdienst am Nachmittag kommen, sollen eine Tasse geschenkt bekommen, ein 'Kirchenkaffee to go'. Um diese Tasse geht es dann auch in der Predigt von Reiner Backenköhler, deren Motto lautet: "Abwarten und Tee trinken." Die Corona-Zeit dauert immer länger und der Geduldsfaden von vielen Menschen wird immer kürzer. Wir stoßen an unsere Grenzen, wir merken, wir schaffen nicht alles, vieles geht nicht. Wie damit umgehen? Verschiedene Antworten werden ausprobiert. 

Predigt: Reiner Backenköhler, Predigtgast: Eine Tasse Tee

So langsam kommt die Geduld an ein Ende. Maskenpflicht, Quarantäne im nahen Umfeld, Kurzarbeit und jetzt auch noch das trübe Wetter. Das nervt! Wohin mit den Sorgen? In einer kurzen Andacht soll am Freitag um 18.00 Uhr für eine Viertelstunde die St.-Elisabeth-Kirche ein Ort zum Runterkommen sein. Es soll entlasten, Gott im Gebet die Sorgen vor die Füße zu werfen und tröstende Worte zu hören: Ermutigung in schwerer Zeit.

Pastorin Wielage möchte mit diesem Angebot im wöchentlichen Wechsel unterschiedliche Personengruppen ansprechen. Es stehen 25 Plätze zur Verfügung. Die Hygiene- und Abstandsregeln werden selbstverständlich eingehalten. Um dem zu entsprechen, wird um vorherige Anmeldung gebeten unter Tel. 9846501 oder an birte.wielage["Klammeraffe"]kirche-oldenburg.de. Alternativ kann ein Zettel mit den Kontaktdaten mitgebracht oder vor Beginn der Andacht ausgefüllt werden.

Am kommenden Sonntag, dem 15. November, werden in Hude zwei Gottesdienste zum Volkstrauertag gefeiert - beide in ökumenischer Verbundenheit.

Um 9.00 Uhr findet eine Messe statt mit Eucharistie in der St.-Marien-Kirche mit Pfarrer Clement Akinseloyin und Diakon Jörg Kreusel.

Um 10.00 Uhr ist Gottesdienst in der St.-Elisabeth-Kirche mit Pastorin Birte Wielage, Dieter Holsten (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Hude) und Andreas Feige (Johanniter Hude) und Alexander Potiyenko (Orgel und Trompete). Es wird um telefonische Anmeldung im Kirchenbüro gebeten unter 04408/923192 (Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr und Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr).

Zu beiden Gottesdiensten laden wir auch im Namen der katholischen Gemeinde herzlich ein.

Ebenfalls in Verbundenheit miteinander findet jeweils im Anschluss an die Gottesdienste ein Gedenken unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auf dem Vorplatz der katholischen Gemeinde werden am Gedenkstein zur Vertreibung und die anschließende Aufnahme in Hude Kerzen entzündet. Nach dem evangelischen Gottesdienst finden ein Gedenken am Zwangsarbeitergrab und eine Kranzniederlegung am Mahnmal statt.

Die Bevölkerung ist eingeladen, diese Erinnerungsorte zu einem anderen Zeitpunkt privat zu besuchen - unter Einhaltung des Abstandsgebotes und der Regel, dass sich nur Personen aus zwei Hausständen im Freien aufhalten dürfen.

Ist Ihnen schon einmal so richtig etwas schief gegangen? Haben Sie einen  Fehler gemacht und dachten, "jetzt bin ich verloren"? Michael, Melanie und Malte, die Freunde aus dem Kinder-gottesdienst, erleben immer Dinge, die Kinder kennen und auch die Erwachsenen. Michael erfährt, wie das ist, wenn alles schief geht. Und Jesus erzählt: Wenn uns etwas misslingt, dann ist nur die Freude größer, wenn es wieder klappt; wenn wir etwas verloren haben, ist die Freude groß, weil wir es  wieder finden. All das ist Thema im Kinder- und Familiengottesdienst am Sonntag. Die Evangelische Kirchengemeinde Hude hat mit dem Kirchenzelt eine Möglichkeit geschaffen, Gottesdienste mit Kindern auch in der aktuellen Situation weiter zu feiern. Und damit beim Gottesdienst "nichts schief geht", gelten die AHA plus L-Regeln: Abstand, Handdesinfekton, Alltagsmaske, Lüften. Kinder sind vom Tragen einer Maske ausgenommen. Eingeladen sind Kinder und Erwachsene jeden Alters. Voranmeldung ist nicht nötig. Die Besuchenden können die Arbeit des KiGo-Teams aber erleichtern, indem sie einen Zettel mit Name, Adresse und Telefonnummer mitbringen.

Den Gottesdienst halten Pastor Reiner Backenköhler und Team.