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Zuversicht

Heute geht es los mit der kleinen Reihe „Schöne Wörter“. Worte sind nicht greifbar, man kann sie abtun als „leere Wörter“. Hier geht es um die mit Gehalt. Denn ein kleines Wort kann so Großes bedeuten.

Die Coronakrise verlangt von uns allen viel ab. Schon auf liebe Gewohnheiten verzichten müssen ist nicht zu unterschätzen. Unser Alltag braucht ja eine Struktur, damit wir uns wohlfühlen können. Soviel ist gerade neu und anders und ungewohnt. Darum soll die Zuversicht der Beginn sein.

Dabei kann ich die Zuversicht nicht einmal beschreiben. Hoffentlich ist sie einfach da! Früher gab es die Redeweise „sich zu jemandem versehen“, das bedeutet, „auf jemanden vertrauen“. Daher kommt das Wort Zuversicht. Die Zuversicht hat auch mit sehen zu tun: Sie sieht in die Zukunft. Wer zuversichtlich ist, glaubt, dass am Ende alles gut werden wird. Das fällt in diesen Tagen schwer. Schließlich weiß niemand, wie die Pandemie ausgeht. Aber das ist ja der Trick: Die Zuversicht braucht gar kein Wissen.

Ich bin jedenfalls zuversichtlich...

... dass unser Gesundheitssystem sehr gut funktioniert                                                  ... dass wir uns durch gegenseitige Rücksichtnahme helfen können                             ... dass die Hilfsbereitschaft größer bleiben wird als Rücksichtslosigkeit                     ... dass die Einsamkeit sogar weniger wird – jetzt, wo so viele Menschen aneinander denken                                                                                                                                      ... dass wir gemeinsam stärker sind als die Angst: wenn wir zuhören und trösten  Mal ehrlich: Ihnen fallen bestimmt auch fünf Sachen ein. Mindestens!                          Das ist ein guter Anfang.

Zuversicht finden wir auch in der Bibel. Eigentlich wollte ich bloß einen Bibelvers nennen. Aber die sind alle so toll! Also gibt es drei auf einmal:

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. (Psalm 46,2)

Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. (Psalm 62,9)

Der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht. (Psalm 91,9)

Gehen Sie mit der Summe aus 5+3 in die Woche und bleiben Sie behütet!

Ihre Pastorin Birte Wielage

Liebe Huderinnen und Huder, liebe Gemeindemitglieder aus Hude und Interessierte,

mit den folgenden Videos melden wir uns bei Ihnen und Euch zurück, nachdem wir alle unsere Veranstaltungen wegen des Corona-Virus eingestellt haben. Dies ist der noch holprige Anfang von hoffentlich vielen Beiträgen, Andachten, Gottesdiensten und Berichten. Unser Ziel ist, auf diesem Wege Sie und euch zu erreichen, mit Ihnen  und euch Zeit zu teilen, zu feiern und uns gegenseitig in dieser herausfordernden Zeit zu ermutigen.

Liebe Grüße und Gottes Segen, Ihre Kirchengemeinde

Das Video "Wir sind wieder bei Ihnen" können Sie auch hier mit einem Klick sehen. 

 

Advent heißt Ankunft. Gemeint ist die Ankunft Jesu Christi an Weihnachten. Advent will aber auch den Menschen die Möglichkeit bieten anzukommen, in Ruhe und Besinnlichkeit, in der Familie, bei sich selbst. 

Und der Advent ist eine Zeit der Musik, des Musikhörens genauso wie des Mitsingens. Ankommen und Musik kommen jedes Jahr in Hude zusammen in den musikalischen Adventsandachten in der St. Elisabeth-Kirche. Diese Andachten werden jeden Samstagnachmittag gefeiert und wollen eine gute halbe Stunde Zeit schenken zum Ankommen und für die Musik.

Andacht zum ersten Advent

Andacht zum zweiten Advent

Andacht zum dritten Advent