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Osterandachten
In Ihrer Andacht in der St. Elisabeth-Kirche bringt Pastorin Birte Wielage das Osterevangelium nach Jonannes zu Gehör und beseitigt dabei sichtbar alle Hindernisse. Musikalisch gestaltet wird dieser Beitrag durch die Musikerinnen Uta Rose und Mila Potiyenko und den Musiker Alexander Potiyenko.
Pastor Udo Dreyer hält seine Osterandacht in der Heilig-Geist-Kapelle in Wüsting und begleitet dabei die beiden Marias am Ostermorgen an das Grab Jesu. Diese Andacht beginnt mit einem österlichen Trompetensolo von Alexander Potiyenko vor der Kirche. Die Andachten finden Sie wieder auf unserem Youtube Kanal oder unter der Rubrik Aktuelle Angebote - Andachten - Ostern hier auf unserer Homepage.

Auch für die Kinder ist an diesem Osterfest gesorgt. Die 'Vier M's', Michael, Melanie, Malte und Oma Meyer machen sich auch zu Ostern auf den Weg in die Häuser Hudes. Die Geschichten sind wieder geschrieben, gemalt und eingespielt von Pastor Reiner Backenköhler.
Für die Kinder sind beim Martin-Luther-Gemeindehaus, Waldstraße 31, am Ostermorgen kleine Bilderbibeln zum Mitnehmen ausgehängt. Und wer als Spaziergänger an den Osterfeiertagen auf bunt bemalte Steine trifft mit dem Absender unserer Kirchengemeinde, der darf sie gerne als Ostergruß mit nach Hause nehmen.

Beginnen aber wird das Osterfest mit dem Entzünden der Osterkerze. Diesmal aber zu sehen auf unserem Youtube Kanal oder aber hier auf der Homepage. 

 

Schwamm

Karfreitag. Der Tag, an dem Jesus gestorben ist, stirbt, im Gedächtnis der Christenheit Jahr für Jahr wieder. Die wichtigsten Dinge müssen in der Erinnerung wiederholt werden, damit sie nicht vergessen werden.

Ein unscheinbarer Gegenstand wird zum Symbol für die unermesslichen Qualen, die Christus erlitten hat: ein Schwamm.

Markus (15,22-37) und Matthäus (27,45-50) erzählen die letzten Augenblicke des Lebens Jesu, sie erzählen seinen Tod. Menschen stehen unter dem Kreuz. Es bleibt ungewiss, ob es Soldaten sind oder Juden. Anders als in den Berichten von Lukas und Johannes gibt es keine Menschen, die ihm am Kreuz zur Seite stehen würden. Jesus ist allein, ruft sogar zu seinem Vater: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Einer nimmt einen Schwamm. Er steckt ihn auf ein Rohr, weil das Kreuz so hoch aufgerichtet ist. Der Schwamm ist mit Essig getränkt.

Lange dachte ich, dass diese Tat das einzig Milde ist, das im Leiden erkennbar wird: saurer Essig als Linderung gegen den Durst, ähnlich der Zitrone, die zur Erfrischung in Wasser gegeben wird. Aber so ist es nicht. Der Essig bereitet neue Qualen. Was Jesus ruft, wird mit Absicht missverstanden. Sein Leben und damit seine Qual soll mit dem Essig kurzfristig verlängert werden, damit – wie boshaft – der angeblich herbeigerufene Prophet Zeit genug hat, um tatsächlich zu erscheinen. Die Verspottung setzt sich fort noch am Kreuz.

Im Bericht des Johannes (19,28-30) kommt zu den Schmerzen auch noch Durst. Jesus selbst äußert den Wunsch, etwas zu trinken. „Mich dürstet“, sagt Jesus. Einer reicht ihm den Schwamm und hält ihn an seinen Mund. Auch hier: keine Linderung. Wir sehen nur deutlicher die Menschlichkeit Jesu vor Augen. Er leidet wie alle am Kreuz Gefolterten. Nur Johannes berichtet, dass Jesus auch trinkt. Der Schwamm wird zu dem bitteren Kelch, den ihm der Vater gibt (Joh 18,11).

Sogar etwas Banales wie ein Schwamm ist in seiner ganzen Willenlosigkeit und Objekthaftigkeit auf der Seite der Gegner. Kein Trost, nirgends.

Jesus ist tot. Mehr ist für heute nicht zu sagen.

Pastorin Birte Wielage

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Wir wünschen Ihnen eine frohe Sommerzeit!

Ihr Team der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hude